Ausstellung zum Medea-Mythos in Frankfurt

Georgien ist Schauplatz des berühmten Medea-Mythos: Ehrengastauftritt Georgiens bei der Frankfurter Buchmesse 2018

Georgien – diesjähriger Ehrengast der Frankfurter Buchmesse – liegt geografisch an der Grenze zwischen Europa und Asien. Hier sind die ältesten Spuren menschlichen Lebens außerhalb Afrikas gefunden worden. Bereits in der Antike war die Gegend Schauplatz des berühmten Medea-Mythos. Die Geschichte von der tragischen Liebe zwischen Medea und Jason, den spannenden Abenteuern der Argonauten und einem unermesslich wertvollen Schatz hat von Sex bis Crime alles, was echten Nervenkitzel hervorruft. Die Ausstellung „Medeas Liebe und die Jagd nach dem Goldenen Vlies“ in der Liebieghaus Skulpturensammlung in Frankfurt am Main zeigt die Ursprünge des berühmten Mythos.

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Die Liebighaus Skulpturensammlung ist in einer knappen halben Stunde zu Fuß vom Frankfurter Hauptbahnhof zu erreichen. Bei schönem Wetter ist das ein richtig schöner Spaziergang:

Der Pavillon des Ehrengasts Georgien bei der Frankfurter Buchmesse ist dem georgischen Alphabet nachempfunden, das seit 2016 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Hier finden Lesungen, Konzerte, Diskussionen und viele weitere Veranstaltungen statt. Mehr Infos unter: buchmesse.de

FAVORITEN FESTIVAL 2018

Aus "Ingolf wohnt"

Das Festival ist ein Treffpunkt der Freien Szene und findet alle zwei Jahre in Dortmund statt. Beim Favoriten Festival 2018 wurden 18 Produktionen aus Tanz, Theater, Performance und Musik zum Teil in Kooperation mit der Ruhrtriennale gezeigt.

Traditionell ohne festes Haus, findet das Festival an Orten statt, an denen die Beschäftigung mit Kunst nicht unbedingt selbstverständlich ist. In diesem Jahr waren die Zuschauer bei vielen Produktionen nicht nur passive Zuschauer, sondern konnten selbst Akteur werden.

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Favoriten 2018: Begüm Erciyas "Voicing Piece"
Begüm Erciyas: Voicing Piece

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Ruth Baumgarte: Turn of Fire

Ruth Baumgarte: Bild der Ausstellung "Turn of Fire"

Die Malerin und Grafikerin Ruth Baumgarte hat Afrika über Jahrzehnte bereist. Ab Mitte des 20. Jahrhunderts dokumentiert sie in ihren Bildern den Alltag in unterschiedlichen Ländern des Kontinents. Es ist das Ende der Kolonialzeit und der Aufbruch in eine selbstbestimmtere Zukunft, den sie in ihren farbintensiven Bildern festhält.

Jetzt ist die von Prof. Beate Reifenscheid kuratierte Ausstellung »Turn of Fire« in St. Petersburg zu sehen. Der Katalog zur Ausstellung ist sehr empfehlenswert, denn er macht die Parallelen zu Kunstgeschichte und aktuellen Games deutlich.

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Ruth Baumgarte: Bild aus der Ausstellung "Turn of Fire"

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10. Berlin Biennale

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10. Berlin Biennale

10. Berlin Biennale for Contemporary Art

Die 10. Ausgabe der erfolgreichen Kunstausstellung Berlin Biennale for Contemporary Art wagt eine bisher eher ungewöhnliche Perspektive auf die Welt. An fünf Ausstellungsorten in ganz Berlin werden Helden vom Sockel gestoßen und die westlichen Werte einer besonders kritischen Betrachtung unterzogen. Das ist heilsam, denn es gelingt den Künstlern, wichtige Bedingungen für das friedliche Zusammenleben in einer globalisierten Welt anzusprechen.

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emaf 18: Anwendungsmöglichkeiten von Kunst auf das Leben

Ausstellung zur Computergeschichte

Multimedia-Ausstellungen: Hieronymus Bosch und Pieter Breughel d.Ä.

emaf 18: Anwendungsmöglichkeiten von Kunst auf das Leben

emaf 18: Blick in die Ausstellung in der Kunsthalle Osnabrück

Jedes Jahr widmet sich das European Media Art Festival (emaf) in Film, Ausstellung, Workshop und Diskussion einem Thema an der Schnittstelle von Kunst und Gesellschaft. Beim emaf 18 ging es unter der Überschrift “Report – Notizen aus der Wirklichkeit” um die Beziehung zwischen Kunst und Journalismus. 

Fester Bestandteil des emaf ist die Ausstellung in der Kunsthalle Osnabrück, die meist rund vier Wochen lang zu sehen ist. Im Zentrum der diesjährigen Ausstellung stand “Das Kongo Tribunal” Künstlers und Regisseurs Milo Rau in Film, Buch und Interview. Opfer und Täter des Bürgerkriegs im Kongo berichten vor einer Theater-Jury von ihren Erfahrungen. Kann ein Theaterstück dabei helfen, die Rolle der Bürgerkriegsparteien offen zu legen?

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Workshop Comic-Journalismus

Comic-Journalismus: Ausschnitt aus dem Comic "Lady Ada Lovelace im Arithmeum in Bonn"

Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) hat im März einen Workshop zum Thema Comic-Journalismus in Bonn angeboten. Es gab zunächst eine theoretische Einführung und dann haben wir im praktischen Teil des Workshops selbst einen Comic erarbeitet. Inhaltliche Vorgabe war, dass unsere Comics etwas mit der Stadt Bonn zu tun haben sollten. 

Gemeinsam mit dem Zeichner Daniel Herrmann habe ich das Arithmeum in Bonn besucht. Hier wird die Geschichte der Rechenmaschinen von den ersten mechanischen Geräten bis hin zum modernen Computer in einer Dauerausstellung gezeigt:

Wir hatten dort nicht von ungefähr eine Begegnung mit Lady Ada Lovelace, denn sie gilt als erste Programmiererin überhaupt.  Exemplarisch haben wir das Erlebnis in unserem Comic festgehalten:

Hier den ganzen Comic auf der Webseite des Deutschen Comic-Vereins lesen 

Peeping Tom: Ursprungsmomente und Magie

Peeping Tom: Szene aus 'Moeder'

Die belgische Tanztheater-Kompanie Peeping Tom ist bekannt für ihre absurd-unterhaltsamen und akrobatisch anspruchsvollen Stücke. Dabei lassen sich auch immer viele Bezüge zur belgisch-niederländischen Kunst finden wie beispielsweise den flämischen Primitiven. Das Stück »Moeder« ist nach »Vader« der zweite Teil einer Trilogie, die mit »Kinderen« enden wird. Zuschauern wird nicht nur beste Unterhaltung geboten, es gibt auch viele ungeahnte Bezüge zwischen Kunst und Leben zu entdecken. Menschen erstarren zu tableaux vivants oder die Kunst entpuppt sich plötzlich als erstaunlich lebendig.

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Foto: Copyright Herman Sorgeloos

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Wege in die Abstraktion

Wege in die Abstraktion: Szene Multimedia-Ausstellung 'Von Monet bis Kandinsky. Visions Alive'

Im 19. Jahrhundert findet eine grundlegende Veränderung in der Malerei statt: Viele Künstler verlassen den gegenständlichen Malstil und wenden sich der Abstraktion zu. Oft ist diese Veränderung mit der Erfindung der Fotografie in Zusammenhang gebracht worden. Doch es gibt auch Wissenschaftler, die die Gründe vor allen Dingen bei einer veränderten Weltanschauung zu finden glauben.

Gerade ist diese Zeit wieder Gegenstand aktueller Kunst- und Theaterproduktionen. Eine Multimedia-Ausstellung in Berlin zeigt die unterschiedlichen Stile in der Malerei von Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts, die Ruhrtriennale inszeniert Dramen des Naturalismus und Symbolismus und eine Ausstellung in der Galerie Ludorff in Düsseldorf zeigt abstrakte Positionen, angefangen bei dem Bauhaus-Künstler Josef Albers bis in die Gegenwart.

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Gerhard Richter ‘Die Editionen’

Gerhard Richter: Cover des Buchs 'Eis'

Grundlage der »Editionen« sind Bearbeitungen von Fotografien, Drucken, Objekten, Gemälden oder Künstlerbüchern. Dabei lotet Gerhard Richter immer wieder die Schwelle dessen aus, was ein Bild zum Original und Werk macht. Welche Farbkombinationen sind ästhetisch reizvoll? Wie viel Zufall steckt in einer Komposition? Wann entsteht ein Werk, auf das sich das Urheberrecht beanspruchen lässt? In diesem Bemühen überschreitet er oft die Grenze zum Absurden. Da wirkt es nur passend, dass Richters »Editionen« potentielle Inspiration gleichermaßen für Künstler wie auch jeden Selfie-Fotografen zu sein scheinen.

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