Erste Schritte mit dem Arduino: Basteln beim Hackathon

Erste Schritte mit dem Arduino

Im Rahmen eines Workshops der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) hatte ich die Gelegenheit auszuprobieren, wie sich ein Arduino für ein Smart Home nutzen lässt. Erste Schritte mit dem Arduino habe ich gemeinsam mit zwei weiteren Workshop-Teilnehmern unternommen. Nachdem wir uns erst einmal mit ein paar Grundfunktionen vertraut gemacht hatten (das war durchaus unterhaltsam, siehe Video-Link unten), wollten wir sehen, wie sich der Arduino für ein Smart Home nutzen lässt.

Senioren und körperlich Behinderte beispielsweise möchten häufig gerne in ihren eigenen vier Wänden wohnen, auch ohne Rund-um-die-Uhr-Betreuung. Möglich werden kann das durch Sensoren, die an bestimmten Orten in der Wohnung installiert werden. Diese Sensoren werden dann so programmiert, dass Auffälligkeiten an die Familie oder eine Pflegeperson übermittelt werden. Dort kann dann gegebenenfalls Hilfe organisiert werden, auch ohne dass der ältere oder gebrechliche Mensch in eine Pflegeeinrichtung ziehen muss. Das funktionierte später bei uns mit dem Arduino beeindruckend gut!

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Landschaftspark Duisburg-Nord

Pflanzen im Landschaftspark Duisburg-Nord

Der Landschaftspark Duisburg-Nord ist ein Städtepark, der um ein 1985 stillgelegtes Hüttenwerk herum entstanden ist. Der 180 Hektar große Landschaftspark ist einer der Ankerpunkte der Europäischen Route der Industriekultur. Die Tageszeitung The Guardian zählt ihn zu den zehn besten Städteparks der Welt. Etwas ganz Besonderes sind die Pflanzen im Landschaftspark Duisburg-Nord.

In der Zeit, als hier noch Stahl produziert wurde, hat sich eine ungewöhnliche Vegetation angesiedelt. Die Pflanzen sind bei der Anlieferung von Rohstoffen aus aller Welt eingeschleppt worden. Ihnen ist allen gemeinsam, dass sie unter extremen Bedingungen wachsen können und oft erst einmal recht unscheinbar aussehen. Mittlerweile ist der Park sogar Mitglied im Europäischen Gartennetzwerk. Besucher können Führungen zum kleinen Preis buchen, bei denen sie die Überlebenskünstler aus nächster Nähe betrachten können.

Darüber hinaus befindet sich auf dem Gelände des Landschaftspark Duisburg-Nord ein Shop mit Ruhrgebiets-Devotionalien, Gastronomie, Räume für Ausstellungen und Theateraufführungen und ein Klettergarten. Es gibt sogar  die Möglichkeit, in einem ausgedienten Gasometer zu tauchen.

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Der Hasentempel von Recklinghausen

Der Hasentempel von Recklinghausen

Der Hasentempel von Recklinghausen befindet sich am Hauptbahnhof. Der Hase mit dem traurigen und mitleidvollen Kindergesicht soll Schutz unter seinem weit ausgestellten Rock bieten. Die Malerin und Bildhauerin Leiko Ikemura hat die Skulptur im Jahr 2011 unter dem Eindruck der katastrophalen Erdbeben und Tsunami in Japan geschaffen. 2015 ist die Künstlerin mit dem Sparda-Kunstpreis NRW für die Stadt Recklinghausen ausgezeichnet worden.

Der Hase gilt sowohl in Asien als auch in der westlichen Kultur als Glück verheißendes Tier. Bis taucht der „Mondhase“ häufig in Manga und Animes auf. Leiko Ikemura verarbeitet in ihrer Kunst Elemente aus der westlichen und asiatischen Tradition.

Das Video zeigt die Feierlichkeiten anlässlich der Verleihung des Sparda-Kunstpreis NRW für die Stadt Recklinghausen und ein Interview mit der Künstlerin:

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Der blaue Montag: Puppenspieler Andreas Pfaffenberger

Der blaue Montag

Der Blaue Montag ist in Berlin eine Institution und das schon lange. Das ist ungewöhnlich in der schnelllebigen Stadt und allein schon deswegen etwas ganz Besonderes. Alle paar Wochen gibt es im Kabarett-Theater ‘Die Wühlmäuse’ eine neue Ausgabe des ‚lebenden Stadtmagazins‘, wie es auf der Internetseite des Blauen Montag heißt. Die Ausgabe der Erfolgsshow aus bissiger Satire und anspruchsvoller Akrobatik, die hier besprochen wird, ist immerhin 187. Ausgabe.

Womöglich hängt es damit zusammen, dass schon der erste Versuch, sich über den ‚Blauen Montag‘ zu informieren, etwas durchaus Einschüchterndes hat: Überall findet sich Lob, Lob und immer nur Lob. Der ‚Niebelungen Kurier‘ etwa nennt Arnulf Rating, den Initiator und einzigen ganz konstanten Mitwirkenden des ‚Blauen Montag‘, einen „Standpfeiler des deutschen Kabarett“. Des Weiteren schmückt sich das Blatt in einem Artikel mit dem Hinweis, wie gerne Rating die Niebelungen-Stadt Worms besucht und dem dortigen Theater einen Besuch abstattet. Selbst der MDR widmet Rating und seiner, bemerkenswerter Weise auch erfolgreich in die Stadt Frankfurt/Oder transferierten, Erfolgsshow ein rund einstündiges Radio-Feature. Insgesamt findet sich auf Ratings Internetseite eine lange Liste an Pressestimmen, die sich allesamt sehr positiv äußern, sowie einige Interviews mit durchgängig beeindruckend formulierten satirischen Pointen. All das erscheint besonders bemerkenswert angesichts der Tatsache, dass Rating seine Programmansagen im Rahmen des ‚Blauen Montag‘ meist mit bissigen Kommentaren über die Zeitungspresse versieht.

Überhaupt nicht eingeschüchtert wirkt hingegen das Publikum, das bereits frühzeitig und zahlreich erschienen ist. Man scheint sich rechtzeitig die besten Plätze sichern zu wollen, um ja nichts zu verpassen. Viele winken sich zu und unterhalten sich unverkrampft –  alles wirkt sehr familiär. Da überrascht es nicht, dass der ‚Blaue Montag‘ nicht nur das richtige Format für ‚alte Hasen‘ wie Philipp Sonntag oder Timo Wopp ist, sondern auch für Künstler, die gerade die ersten Schritte im Showgeschäft wagen.

Der Puppenspieler Andreas Pfaffenberger ist Absolvent der Hochschule für Schauspielkunst ‘Ernst Busch’ und an diesem Tag zum ersten Mal beim ‚Blauen Montag‘ dabei. „Das bemerkenswerteste an Andreas ist, dass er im Grunde alles singen kann. Das ist wirklich etwas ganz Außergewöhnliches“, erklärt mir Hanno Siepmann, der ihn während der Show am Klavier begleitet. Im Mittelpunkt des Stücks steht ein buckliger, grauhaariger Mann mit erstaunlich ausdrucksstarken und lebendigen Augen: Eine Handpuppe, geführt von Andreas Pfaffenberger.  „Oft spreche ich wirklich nur mit der Puppe, so echt wirkt der alte Mann auf mich“, erklärt Siepmann mit einem Schmunzeln. Er ist nicht nur Pianist und Komponist, sondern auch Schauspieler und Clown. Hier ein paar Videobilder vom Warmup vor der Vorstellung:

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Tatsächlich gelingt es Andreas Pfaffenberger auf der Bühne, die Puppe so sehr in den Vordergrund  zu rücken, dass sie alle Aufmerksamkeit auf sich zieht. Die sehr gut einstudierten Gesten lassen die Puppe von grotesk-eitel bis aufrichtig-gramgebeugt wirken, vor allen Dingen auch in Kombination mit Pfaffenbergers virtuosem Gesang. „Ich habe ein paar Semester in Salzburg Musik studiert“, erklärt Pfaffenberger, „davor habe ich während der Schulzeit in einem Chor gesungen. In Salzburg kenn fast jeder diese Arie, aber niemand würde auf die Idee kommen, mitzusingen“. Erstaunlicherweise legt Pfaffenberger seinem gramgebeugten alten Mann die Arie ‚O zittere nicht’ der Königin der Nacht aus Mozarts ‚Zauberflöte‘ in den Mund. Noch überraschender ist, dass der Gesang ‚aus dem Mund‘ der Puppe so authentisch klingt, dass ich das berühmte Stück erst einmal gar nicht erkenne. Aus Pfaffenbergers Sicht ist dieser Umgang mit der Arie naheliegend: „Wir nehmen die ‚Zauberflöte‘ und machen etwas ‚populäres‘ daraus. Das ist aus unserer Sicht legitim, weil es dem ursprünglichen Gedanken von Mozarts Oper entspricht’.

Rating, im schmierigen Nadelstreifen-Anzug und roten Lackschuhen, präsentiert an diesem Blauen Montag noch zahlreiche weiter Kuriositäten, meist vor einem politischen Hintergrund. Zu Hören ist von den ‚German Trombone Vibration’ als der mutmaßlich kleinsten Big Band der Welt und Produkt der extravaganten Spleens eines Superreichen. Platz im Programm des ‚Blauen Montag’ finden außerdem die Kommentare von Klaus Nothnagel, angepriesen als der ‚Florian Silbereisen des deutschen Kabaretts‘, zu Schnappschüssen von bekannten Orten in Berlin oder Daniela Böhles Schilderung eines Besuchs bei bayerischen Verwandten, bei dem unverständliches gegessen und gesprochen wird. Darüber hinaus knüpft ein außerordentlich akrobatischer Radfahrer an die von Rating ironisch heraufbeschworene ‚lange Tradition der SPD als ‚Radfahrer-Partei‘ an (siehe Video weiter unten) und verweist bei tosendem Applaus nur bescheiden auf den ‚Berlin ist Beste‘-Schriftzug auf seinem T-Shirt. Auch die grazilen Darbietungen der Trapez-Künstlerin Jana Korb und die ganz besonders beeindruckende Medizin-Ball-Akrobatik von Tatjana Konoballs, die sich allenfalls in diesem Video angemessen zeigen lässt, bringen das Publikum zum Toben.

Abschließend muss ich sagen: Auch für mich war es ein sehr unterhaltsamer und unvergessener Abend. Das sage ich ganz uneingeschüchtert. Meine Höhepunkte habe ich in folgendem Video zusammengestellt:

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Ishka Michocka: Baum-Foto

Ishka Michocka: Baum-Fotografien

(ki) ist der Name der Ausstellung und das japanische Zeichen für ‚Baum‘. Auf den Landschaftsfotografien von Ishka Michocka lassen sich die meisten Bäume allerdings nur vage erahnen. Die schwarz/weißen Landschaftsbilder bewegen sich an der Grenze zur Abstraktion. Sie erinnern an traditionelle asiatische Tuschemalerei, auch indem sie manche Details nur verschwommen darstellen. Der matte Silber-Gelatine-Druck hingegen lässt die Bilder besonders räumlich erscheinen. Dadurch entsteht ein interessanter Kontrast in der Wahrnehmung der Fotografien. Im Video sind Eindrücke aus der Ausstellung zu sehen, kombiniert mit Zitaten der Künstlerin.

Der ganze Text: portalkunstgeschichte.de

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Der Schatten der Avantgarde: Gemälde "Le Lion" von Henri Rousseau

Der Schatten der Avantgarde

Mit dem Begriff ’naive Kunst‘, ‚outsider art‘ oder ‚art brut‘ werden Werke von Künstlern bezeichnet, die nicht Teil des etablierten Kunstbetriebs sind. Das Museum Folkwang stellt im Rahmen der Ausstellung Der Schatten der Avantgarde erstmals dreizehn dieser Autodidakten vor.  Nur Henri Rousseau gelungen ist, anerkannter Teil der professionellen Szene zu werden. Die Werke weisen viel Ähnlichkeit mit bekannten Avantgarde-Künstlern des 20. Jahrhunderts wie Pablo Picasso, Constantin Brancusi, Paul Gauguin, Emil Nolde oder Max Ernst auf und haben sie zum Teil nachweislich beeinflusst.

Die ausführliche Besprechung: portalkunstgeschichte.de 

Interview mit Falk Wolf, einem Kurator der Ausstellung:

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Computergeschichte: Ada Lovelace-Ausstellung

Computergeschichte

Frauen werden nicht unbedingt mit großen Entwicklungen der Computergeschichte in Verbindung gebracht. Aber die erste Programmiererin überhaupt war eine Frau! Ada Lovelace ist daher die Patin der Ausstellung ‘Am Anfang war Ada’ im Heinz Nixdorf MuseumsForum, die zeigt, dass Frauen bis heute sehr wohl einiges mit Rechenmaschinen und künstlicher Intelligenz am Hut haben.

Mehr über die Ausstellung, Ada Lovelace und ihre Nachfolgerinnen: portalkunstgeschichte.de

Charles Babbage (1791-1871) war Mathematiker, Philosoph, Erfinder und politischer Ökonom. Er gilt als Erfinder der ‚Analytical Engine‘, einem Vorläufer moderner Computer. Regelmäßig ließ er Gäste wie Ada Lovelace seine Erfindungen ausprobieren. Darunter war auch die mechanische Tänzerin ‚Silver Lady‘, die heute wieder auf Knopfdruck unter den ‚Ohs‘ und ‚Ahs‘ des Publikums im Heinz Nixdorf MuseumsForum tanzt:

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Faszination für das Ungewöhnliche: Ausstellung "Gediegenes und Kurioses"

Faszination für das Ungewöhnliche

Besondere Gegenstände wie der Stoßzahn eines Narwales, der lange für ein Einhorn gehalten wurde, Kunstwerke, Mineralien oder ein Pokal mit Kannibalen, den Alexander von Humboldt von einer Weltreise mitgebracht hat, gehören in eine Wunderkammer. Erste Wunderkammern wurden im 14. Jahrhundert eingerichtet, überwiegend von Fürsten. Bis heute gelten Wunderkammern als Vorläufer moderner Museen. In Berlin bleibt die alte Tradition der Faszination für das Ungewöhnliche dauerhaft lebendig.

Der ganze Text: portalkunstgeschichte.de

Das Video zeigt Bilder der Ausstellung im Museum Folkwang:

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